Der März begann für Emma mit einer unermüdlichen Entschlossenheit, ihr Muskelaufbauziel weiter zu verfolgen. Ihr Trainingsplan war jetzt noch intensiver, und sie erhöhte ihre Kalorienzufuhr weiter, um sicherzustellen, dass ihr Körper genug Energie für das schwere Krafttraining bekam. Sie konzentrierte sich auf komplexe Übungen wie Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken, die ihre größten Muskelgruppen ansprachen und maximale Masse versprachen.
Mit jedem Trainingstag fühlte sie sich stärker. Ihre Oberschenkel, bereits kräftig und muskulös, wurden noch voluminöser und beeindruckend definiert. Die Muskeln an ihren Armen zeichneten sich immer klarer ab, und ihre Rückenpartie entwickelte eine Tiefe, die sie vorher nicht gekannt hatte. Besonders stolz war sie auf ihre Schulterpartie, die durch gezielte Übungen breiter und markanter wurde.
Doch das ständige Essen war nicht ohne Folgen. Ihre Kalorienaufnahme bestand aus proteinreichen Mahlzeiten, gesunden Kohlenhydraten und gelegentlichen kalorienreichen „Cheat Meals“, die sie als Belohnung nach besonders intensiven Trainingseinheiten ansah. Diese zusätzliche Energie führte zu schnellen Fortschritten im Muskelaufbau, jedoch auch zu einer deutlichen Veränderung ihrer Körperform.
Ihr Bauch, der einst flach und definiert war, begann allmählich eine weichere Kontur anzunehmen. Trotz intensivem Bauchtraining wirkte ihre Mitte etwas breiter, da die zusätzlichen Kalorien nicht nur in die Muskeln flossen. Ihre Hüften füllten sich ebenfalls aus, was sie zunächst auf die wachsenden Gesäßmuskeln zurückführte, doch mit der Zeit bemerkte sie eine weichere Schicht, die sich dort abzeichnete.
Das Körpergefühl war zwiespältig: Einerseits war sie stolz auf ihre zunehmende Stärke und die sichtbaren Muskelerfolge, andererseits begann sie sich unwohl zu fühlen, als sie bemerkte, dass ihre Kleidung enger wurde. Ihre Sportleggings, die ihr im Januar noch perfekt gepasst hatte, schnitt nun unangenehm in die Taille ein, und selbst ihre Trainingsshirts spannten über den Schultern und am Bauch.
Ein wiegender Blick auf die Waage bestätigte schließlich, was sie schon geahnt hatte: Sie wog nun 78 kg. Es war eine beeindruckende Steigerung von 6 kg seit Jahresbeginn. Sie wusste, dass ein Großteil davon Muskelmasse war, aber sie konnte nicht leugnen, dass auch eine deutliche Fettschicht hinzugekommen war.
Dennoch entschied sie sich, die Zunahme positiv zu sehen. Sie war auf einer Reise, die mehr Kraft und Präsenz versprach. Ihre Mission war es, den Körper zu formen, den sie sich erträumte – auch wenn der Weg dorthin komplizierter war, als sie gedacht hatte. Für den Moment bedeutete das: weiter trainieren, weiter wachsen und die Zweifel beiseite schieben.
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